Wie Du durch Selbstbestimmung Deinen eigenen Weg findest!

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Wie Du durch Selbstbestimmung Deinen eigenen Weg findest!

Hast Du einige der folgenden Aussagen vielleicht schon einmal gehört:

Kinder sollten ab besten NIE Süßigkeiten, Schokolade oder Ungesundes essen! Am besten ist es jeden Tag mit dem Kind an der frischen Lust zu sein! Willst Du mit Kind wirklich noch arbeiten gehen? Oder auch, willst Du mit Kind die ganze Zeit nur daheim bleiben? Stillen ist das Beste für das Kind! Nimm lieber von Anfang an die Flasche für Dein Kind, so bist Du unabhängiger!


Ich glaube es gibt in keinem Lebensbereich so viele unterschiedliche Meinungen wie zu dem Thema Kinder und Kindererziehung.

Eigene Entscheidungen zu treffen ist uns Frauen wichtig
Unabhängig und selbstbestimmt leben – dieses Ziel haben Frauen in zahlreichen Bereichen erreicht – oder sind auf dem Weg dorthin. Privat, beruflich, finanziell. Es prägt uns und unser Leben und gehört zu unserem ganz normalen Selbstverständnis.

Selbstbestimmt zu leben war und ist für Frauen eines der zentralen Ziele der letzten Jahrzehnte. Und ist es noch immer. Nehmen wir zum Beispiel die finanzielle Unabhängigkeit. Nicht umsonst wächst die Community von Natascha Wegelin alias Madame Monepenny unaufhörlich, nicht umsonst wird ihr Content begeistert aufgesaugt. Endlich selbst über Geld Bescheid wissen, finanziell selbstbestimmt leben – auch das wird uns Frauen wichtiger. Wir wollen keine Ehe führen, deren Ende uns zum Sozialfall macht. Wir wollen mit unserer eigenen EC-Karte das kaufen, worauf wir Lust haben und uns nicht rechtfertigen. Wir wollen wissen, was ein ETF-Fond ist. Wir wollen das befriedigende Gefühl haben, das sich monatlich einstellt, wenn unser Gehalt auf dem Konto eingeht.

Ein Kind verändert Deine Welt
Und zwar vor allem für die Mütter unter uns. Ja, liebe Väter, ich weiß, das tut es auch für euch, aber in den meisten Fällen, betrifft es nun einmal hauptsächlich das Leben der Mutter, das sich immens verändert. Angefangen von der Schwangerschaft, hin zur Geburt und auch die Zeit danach. Unser Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt – und seien wir uns doch einmal ehrlich, die wenigsten wissen zu 100% was da auf sie zukommt. Es ist und bleibt eines der größten Abenteuer!

Allerdings kann dies aber auch zur Falle werden.

Vor allem, wenn wir im Umgang mit unserem Kind gern bedürfnisorientiert handeln, wenn wir den unterschiedlichen Vorgaben unseres näheren Umfeldes ständig gerecht werden wollen, wenn wir wollen das alles perfekt ist.

Und schon sind wir in dem Hamsterrad gefangen und die meiste Zeit am Tag fremdbestimmt.

Vor 70 Jahren gab es diese Probleme bei den meisten Frauen nicht. Eine Frau aus den 50ern, die noch nicht einmal ohne Einverständnis ihres Mannes arbeiten durfte, war es gewöhnt, fremdbestimmt und abhängig zu leben. Die Umstellung von einem Alltag ohne Kind hin zu einem Alltag mit Kind – sie war auf dieser Ebene einfach nicht so drastisch wie sie es heute im Leben einer Frau sein kann.

Zu arbeiten ist für die Frauen in meinem Umfeld heutzutage ein selbstverständlicher Akt der Selbstbestimmung. Mehr noch: Nicht mehr nur das „Ob“ spielt eine Rolle, immer mehr auch das „Wie“. Wir fühlen uns bedrängt und fremdbestimmt, wenn wir keine Flexibilität in den Arbeitszeiten eingeräumt bekommen. Wir wollen nicht, dass ein Kind unseren beruflichen Werdegang stoppt. Einer Arbeit nachgehen, bei der wir uns verwirklichen können, das ist für viele Frauen Selbstbestimmung schlechthin.

„Du kannst Dein Kind doch nicht vor dem Fernseher parken!“
Der Medienkonsum ihrer Kinder, ist für Eltern mit einem großen Anspruch besetzt. Es scheint, als wäre der Erfolg oder Misserfolg in diesem Bereich stellvertretend für die gesamte Erziehung. Nur der Umgang mit Süßigkeiten scheint eine größere Challenge (unter Müttern) zu sein. Und so war auch ich in den vergangenen Jahren immer extrem streng in diesen Sachen. Vor allem mit mir selbst!

„Mama? Darf ich Biene Maja anschauen?“ Diese Frage eröffnet jedes Mal eine paradiesische Vision: die einer zwanzig- bis dreißigminütigen Pause, in der das Kind zufrieden und wortlos auf der Couch sitzt und ich selbst ohne Unterbrechung allein Dinge zu Ende machen kann. Ich wiederhole: Ohne Unterbrechung! Allein! Zu Ende! Da wird selbst bügeln oder das Raussuchen von Steuerunterlagen zur Wellnesseinheit.

Doch genau dieser Gedanke, dass man lieber allein Wäsche aufhängen möchte als mit dem eigenen Kind ein Buch anschauen/ Lego bauen/ basteln/ Kuchen backen / auf den Spielplatz gehen – wir erlauben ihn uns nicht. Er gehört sich einfach nicht für eine gute Mutter. Eine fürsorgliche Mutter parkt ihr Kind nicht vor dem Fernseher, schon gar nicht, wenn man es am jeweiligen Tag schon in der Kita hat fremdbetreuen lassen – flüstert uns eine innere Stimme mahnend zu. Und so verbieten wir eigentlich nicht unserem Kind zwanzig Minuten Biene Maja, sondern uns die Pause, die wir so dringend nötig hätten. Weil wir übersehen, dass es nicht unser Kind ist, von dem wir eine Pause brauchen, sondern die Fremdbestimmung.

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