Wie Du Deinen inneren Schweinehund besiegen kannst!

Schweinehund

Die Bezeichnung „der innere Schweinehund“ umschreibt – oft als Vorwurf – unsere Willensschwäche, die uns daran hindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, obwohl sie eigentlich sinnvoll wären, wie zum Beispiel Sport zu treiben. Im Allgemeinen geht es dabei um selbst gesteckte Ziele, die wir vor uns herschieben, Aufgaben, die wir auf einen anderen Tag verlegen und Zeit schinden.

 

Unser innerer Schweinehund macht sich vor allem immer dann bemerkbar, wenn wir eigentlich keine wirkliche Lust auf etwas haben. Egal, ob es sich um Sport, eine gesündere Ernährung, einen aktiveren Lebensstil oder auch nur um das lästige Aufräumen handelt – eben all‘ die Dinge, die erledigt werden sollten, zu denen man sich aber kaum aufraffen kann. In all’ diesen Momenten hört man eine innere Stimme laut sagen “Ach, das hat auch bis morgen Zeit”. In diesen Momenten spürt man seinen inneren Schweinehund besonders stark.

 

Genau dies ist die größte Schwierigkeit des Phänomens “Innerer Schweinehund”: Er schlägt den scheinbar einfachen Weg vor, die Gemütlichkeit, das Verbleiben in bekannten Mustern und ganz besonders das Einkuscheln in der eigenen Komfortzone. Bloß nichts Neues und Unbekanntes, das zu Veränderungen führen könnte. Gelegentlich ist das auch gar nicht schlimm, problematisch wird es erst dann, wenn der innere Schweinehund dauerhaft zum ausschlaggebenden Faktor wird und Ziele von einem Tag auf den anderen verschoben werden, die Zeit schleichend vergeht und wir einfach nichts unternehmen, uns die Motivation fehlt, wir unseren Sport nicht ausüben, unsere Ernährung schleifen lassen.

Wenn Du das aber ändern willst, sind zwei Dinge ganz entscheidend:

  1. Du selbst musst die Verantwortung für Dein Leben übernehmen.

  2. Setze Dich mit Deiner Angst auseinander. 

Damit es dir gelingt, Deinen inneren Schweinehund zu überlisten, habe ich hier einige Tipps:

Finde Deine ganz persönliche Motivation

Um Deinem inneren Schweinehund wirklich den Kampf anzusagen, musst Du Dich zunächst selbst motivieren und Deine ganz persönliche Motivation finden. Nur aus Deinem eigenen Antrieb heraus lässt sich die Willensstärke aufbringen, die nötig ist, um sich aufzuraffen und sich zu überwinden, nur so wird die Situation besser – auch wenn es manchmal anstrengend und unangenehm werden wird. Die innere Überzeugung ist der Beginn bei der Überwindung des inneren Schweinehunds.

Beginne sofort

Wenn Du Deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, dann beginne sofort damit. Egal, was Dein Ziel ist: Starte jetzt damit und nicht zu einem deutlich späteren Zeitpunkt. Das Aufschieben fühlt sich vielleicht kurzfristig gut an und vermittelt den Eindruck, den inneren Schweinehund überlistet zu haben, doch spätestens, wenn die selbst gesetzte Frist ungenutzt verstreicht, ist die Frustration groß, und Du stehst erneut vor dem gleichen Problem. Deine Aufgabe ist es jetzt, Dich zu konfrontieren, Dein Ziel zu fokussieren und es in Angriff zu nehmen.

Mach einen ganz konkreten Plan

Wenn Du nur eine vage Vorstellung davon hast, was Du tun möchtest, reicht das nicht aus, um den inneren Schweinehund aus der Reserve zu locken. Dafür brauchst Du einen konkreten Plan. Mit einem solchen Plan entwickelst Du die nötige Routine, um den Schweinehund auf Dauer zu besiegen. Jetzt gilt es von Tag zu Tag zu agieren, in Etappen zu denken, zum Beispiel zunächst einmal mit einer kleinen Sporteinheit zu beginnen. Man muss sich sofort den Mount Everest erklimmen, es reicht, wenn man zu Beginn 10 Minuten läuft, 2 Minuten geht und das zum Beispiel 3x wiederholt.

Lege ein Ziel fest

Neben dem konkreten Plan brauchst Du auch ein klares und deutliches Ziel, auf das Du hinarbeitest. Egal, was es ist, halte Dir dieses Ziel immer – am besten täglich – vor Augen und besonders dann, wenn die Motivation droht, Dich im Stich zu lassen. Dieses Ziel kann sein, eines Tages den Mount Everest zu erklimmen. Es ist aber nicht notwendig, sich unerfüllbare Aufgaben zu stellen, es ist vollkommen ok, mit Teilerfolgen zufrieden zu sein. Nicht muss ein Extrembergsteiger sein wie Reinhold Messner.

Suche Dir Verbündete

Der innere Schweinehund ist wirklich kein zu unterschätzender Gegner. Anstatt sich ihm allein zu stellen, ist es von Vorteil, wenn Du Dir Partner, Mitstreiter, Verbündete suchst, die Dir dabei helfen, Deine Aufgaben anzugehen. Dich motivieren und unterstützen. Vielleicht könnt ihr auch von der gegenseitigen Unterstützung profitieren. Denn vor allem, wenn die eigene Motivation einmal wieder nicht so groß ist, ist der andere da und kann einem einen liebevollen Tritt in den Hintern geben und zum Weitermachen animieren.

Lass keine Ausreden zu

Es ist ja so leicht Ausreden zu finden, die einen davon abhalten, sich zu überwinden. Man hat immer so viel zu tun, dass gar keine Zeit mehr bleibt und das Wetter ist ja auch nicht so gut geeignet und eigentlich war der Tag oder die Woche usw. eh schon so anstrengend. Der innere Schweinehund ist wirklich um keine Ausrede verlegen. Und genau das führt immer wieder dazu, dass man doch wieder in alte Gewohnheiten verfällt. Denn sobald Du einmal eine Ausrede zulässt, läufst Du Gefahr, es immer wieder zu tun. Da hilft leider nur Disziplin und Selbstmotivation, und wenn es nur die ist, sich Verbündete zu suchen.

Feiere und belohn Dich

Wenn Du Dich überwindest und auch noch diszipliniert an der Sache dranbleibst, solltest Du Dich dafür auch entsprechend feiern und belohnen. Gönne Dir etwas Gutes, so erhältst Du auch die Motivation aufrecht. So hast Du auch im Vorfeld etwas, auf das Du Dich freuen kannst, und vielleicht fällt es Dir dadurch auch leichter, Dich aufzuraffen.

Lass Dich von Rückschlägen nicht entmutigen

Natürlich kann es trotz aller Motivation, Disziplin und Zielsetzung einmal sein, dass Du Dich dazu hinreißen lässt, die guten Vorsätze hintenanzustellen. Das ist natürlich alles andere als ein Weltuntergang, aber es kann passieren, dass aus diesem einmaligen Ausrutscher gleich ein zweiter oder dritter folgt, und dann bist Du auch oft soweit, dass Du in der „Ist ja eh schon egal“-Falle sitzt. Doch genau da liegt der Fehler. Denn auch wenn es ein Rückschlag ist, musst Du doch noch lange nicht aufgeben. Setze Dir das Ziel, weiterzumachen, von Tag zu Tag zu denken und dich dazu zu motivieren, den inneren Schweinehund zu besiegen.

Achte auf Deine Gedanken

Wenn Du Dir ständig selbst einredest, dass Du ohnehin nicht sportlich bist und eine Ernährungsumstellung bei Dir ohnehin nichts bringt, weil Du ja doch nicht dranbleibst, so programmierst Du Dich unterbewusst darauf, sowieso keine Lust zu haben, zu scheitern oder weiter unmotiviert zu sein. Deine Ziele manifestieren sich in deinen Gedanken, gib negativen Gedanken keinen Raum und kreiere ein positives Mindset.

Der 5-Minuten-Trick

Sag Dir z. B. vor dem Workout: Ich mache es erst einmal 10 Minuten lang. Und bei nur 10 Minuten wird auch Dein innerer Schweinehund kein Problem damit haben. Denn oftmals ist es wirklich so, dass der Moment des Loslegens der schlimmste von allem ist. Und wenn Du einmal angefangen hast, wirst Du auch merken, wie schnell die 10 Minuten vorbei sind und vielleicht noch ein paar Minuten zusätzlich dranhängen. Und schon ist Dein innerer Schweinehund überlistet!

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