Nein sagen ohne Schuldgefühle

Nein sagen ohne Schuldgefühle

Wie du Grenzen aufzeigen kannst, ohne dabei Schuldgefühle zu entwickeln

Wie setzt du klare Grenzen in deinem Leben und verlierst die Angst davor, Nein zu sagen? Warum ist es wichtig, dass wir Grenzen haben? Wie können wir unsere Grenzen feststellen, egal ob gegenüber uns selbst, unserer Familie oder unseren Freunden?

Jetzt ist es an der Zeit, endlich “Nein” zu sagen. Ich nehme dich gerne dabei an die Hand.

Meine eigene Erfahrung zeigt mir, dass jede Veränderung mit einer Veränderung unseres Selbstbildes und unserer Glaubensätze einhergeht. Glauben wir, wir sind cool, reich, arm? Dann sind wir cool, reich, arm. Versteh mich nicht falsch, natürlich spielen da auch andere Aspekte eine Rolle. Aber Glaube versetzt eben Berge. Die Frage ist: Wie sehr glaube ich an etwas? Ich stelle mir oft die Frage: Wie stark ist meine Willenskraft, etwas an meinem Verhalten zu verändern? Sagt mein Unterbewusstsein “Stopp, lass das”? Wie umgehe ich die Angst davor, frei raus “Nein” zu sagen, wenn es an der Zeit dazu ist?

Eine nachhaltige Veränderung kann nur mit einer Veränderung meines Selbstbildes vorangehen. Ich kann zum Beispiel nicht eine Million Euro auf dem Konto haben, wenn ich von mir selbst glaube, dass ich arm bin. Denn, ob du dich arm oder reich fühlst, ist eine Entscheidung, die du triffst. Es gibt kein Gesetz, das sagt, dass du reich oder arm bist, wenn du X Euro auf dem Konto hast. Diesen Tipp kann ich dir an dieser Stelle geben. 

Möchtest du etwas ändern? Das bedeutet Arbeit, du musst Zeit investieren und dich immer wieder hinterfragen. Es beginnt alles damit, dir zu überlegen:

  1. Wer willst du sein?
  2. Wie willst du leben?
  3. Was ist dir wichtig?

 

Dabei geht es nicht nur um materielle Dinge, sondern allgemein um Dinge und Menschen, die dir im Leben wichtig sind. Sage es dir immer wieder auf wie ein Mantra: Ich will sein wie, ich will leben wie, mir ist wichtig, dass…

Kennst du diesen Spruch?

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.-Talmud-

Er sagt eine Menge darüber aus, wie stark die Kraft unserer Gedanken ist. Daraus formt sich der Wille, der sagt: So will ich sein. Es ist Zeit für Veränderung, Zeit, für Entscheidungen.

In dem Augenblick, in dem ich weiß, wer ich bin, was ich kann und wer ich sein will, kann ich erst zu etwas „Nein“ sagen, wenn es im Außen kommt, das dem nicht entspricht. Viele Menschen haben Angst davor, sich klar zu positionieren, ganz klar zu sagen “Ja” oder “Nein”. Gerade bei Freunden, die man nicht verletzten möchte, fällt es vielen schwer, sich abzugrenzen aus Angst, abgewiesen zu werden. Dabei ist es unheimlich wichtig, Dinge auch einmal in Frage zu stellen, um herauszufinden, was passiert, wenn wir einmal “Nein” sagen. Meistens nämlich gar nichts.

Oft wissen wir gar nicht, was uns wichtig ist, oder wir sagen zu Dingen nicht „Nein“, weil uns in dem Augenblick gar nicht bewusst ist, dass es Dinge sind, die wir nicht tun, sein oder haben möchten. Für Menschen, die sich nicht gut entscheiden können, bedeutet es viel Arbeit, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Sie wissen oft selbst nicht, was ihnen guttut und was nicht.

Jedes Mal, wenn uns Klarheit fehlt, setzen wir keine klaren Grenzen. Meine Erfahrung zeigt mir: In dem Augenblick, in dem ich genau weiß, was ich will, wie ich es haben will, kann ich viel klarer und deutlicher ein „Nein“ kommunizieren. Ich muss keine Angst vor der Konsequenz haben, sondern sage ganz klar meine Meinung.

Warum kann ich es so klar, so deutlich, so selbstverständlich kommunizieren?

1. Weil ich genau weiß, was mein Ziel ist. 2. Weil ich weiß, Lebenszeit ist das Wichtigste und Wertvollste, das ich habe.

Meine eigene Zeit wertzuschätzen, ist meine größte Grenze. Es geht darum, dass du die Frau wirst, die du sein möchtest, dass wenn etwas nichts für dich ist, du easy „Nein“ sagst.

Übe es gleich jetzt, sag laut: “Nein”!

Es geht darum, dass du KEIN schlechtes Gewissen dabei empfindest. Dass Du ein „Nein“ genauso easy sagen kannst wie ein „Ja“.

Um leichter „Nein“ sagen zu können, setzen wir uns immer wieder mit unserem eigenen Selbstbild auseinander – dem Bild, das wir von uns selbst haben. Und wie wir sein wollen.
Erst, wenn Du darüber Klarheit erlangt hast, wie du sein willst, wer du sein und wie du leben willst, wirst Du klare Grenzen aufzeigen können und nach und nach die Angst davor verlieren, unbewusst Angst vor der Konsequenz zu haben.

Schreibe dir die Antworten zu diesen Fragen auf und lese sie dann laut vor. Sage laut, was du denkst. Am Anfang fällt es dir wahrscheinlich leichter, aufzuschreiben, was du nicht willst. Wie du nicht mehr sein willst. Später kannst du es laut aussprechen. 

Wie immer lade ich Dich dazu ein, den zweiten Schritt nicht zu vergessen, nämlich: Wer du sein möchtest. Was du willst? Welcher Mensch willst du sein? Wie du stattdessen sein willst. Willst du eine bessere Version deiner selbst sein?


Mit diesem Wissen und mit dieser Klarheit kannst du auf einmal deine eigenen Grenzen klar kommunizieren. Immer und überall. Ohne Schuldgefühle. Du wirst Menschen begegnen, die dich so akzeptieren wie du bist – eine Person, die selbstbewusst ist und eine Meinung hat, aber genauso auch Tipps annimmt.

Meinungen sind nicht in Stein gemeißelt, wir lernen jeden Tag dazu und entwickeln uns weiter. Es ist wichtig, offen zu bleiben und auch die Meinung anderer zu akzeptieren, im Austausch zu bleiben, zuzuhören und zu lernen. Auch so bildet sich unsere eigene Meinung gegenüber Dingen. Wenn wir offenbleiben, begegnen uns Menschen, die uns dabei helfen, eine klare Position gegenüber Dingen einzunehmen. Das können Mentoren, Freunde, der Vater, die Mutter sein. Vorbilder, die uns sagen: Schau mal. Erkenne deine eigenen Grenzen.  

Jetzt wünsche dir viel Erfolg beim Aufzeigen deiner neuen Grenzen und hoffe, ich konnte deine Augen dafür öffnen!

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