Mit meinem Körper stimmt was nicht

Mit meinem Körper stimmt was nicht. Achtsamkeit - Warnsignale des Körpers

Warnsignale des Körpers erkennen

Welche Zeichen gibt uns unser Körper? Welche Symptome stehen für welche Beschwerden und welche Schmerzen sind Symptome unserer Seele? Wie schaffst du es, diese Zeichen zu erkennen und eine Krankheit richtig zu interpretieren? Mit diesen Fragen rund um Erkrankung beschäftige ich mich in diesem Blogbeitrag.

Manchmal sendet uns unser Körper Signale, ohne dass wir sie wirklich bemerken. Und schnell macht sich der Gedanke breit – mit meinem Körper stimmt was nicht. Doch was will er uns damit sagen? Was bedeutet es, wenn Nacken und Schultern schmerzen?

Alles beginnt eigentlich mit „Achtsamkeit“ – ein Begriff, der Dir zurzeit sicher schon häufiger begegnet ist. In Zeitschriften, Büchern oder im Internet – überall taucht er auf – vielversprechend und auch seltsam vertraut. Doch die wenigsten wissen, worum es sich dabei wirklich handelt.

Was ist mit Achtsamtkeit gemeint?

Nun, Achtsamkeit meint einen ganz besonderen Zustand: eine Art von Besinnung, die entsteht, wenn Du all Deine Aufmerksamkeit auf einen Augenblick richtest, um ihn in all seinen Facetten zu erfahren. Und zu all seinen Facetten gehörst auch Du selbst. Oder andersherum gesagt: Wenn Du, ohne zu bewerten, all Deine Aufmerksamkeit darauf richtest, was von Augenblick zu Augenblick in Dir und außerhalb von Dir geschieht, dann entsteht Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet, sich für einen kurzen Moment die eigene Situation zu vergegenwärtigen – nur beobachtend, ganz ohne Wertung.

Der Verlauf: Von der Stress-Spirale zu den Körperlichen Symptomen

Inmitten der vielfältigen, komplexen und mehrdeutigen Anforderungen in der (Arbeits-)Welt sind ein hohes Tempo, Unterbrechungen, Multitasking, Unberechenbarkeit und Zeitdruck regelmäßige Begleiter. Zudem kommt dann oft noch der Stress innerhalb der Familie hinzu. Egal ob es sich um das Organisieren der Betreuung der Kinder während der Arbeitszeit, der Freizeitaktivitäten oder um den Haushalt handelt – das Stresslevel steigt und gleichzeitig wird das Gedankenkarussell immer schneller und negativer. Beides geschieht oft unbemerkt. Auf Dauer macht uns das krank, erste Symptome tauchen auf, die wir aus Gründen mangelnder Zeit einfach wegwischen und Beschwerden nicht ernst nehmen.

Der Körper hat in diesen Momenten wenig zu melden und muss sich den Gegebenheiten hingeben. Wenn sich diese Momente der Unachtsamkeit aneinanderreihen, wird daraus regelrecht ein Lifestyle, und der eigene Körper trägt die Konsequenzen. Er wird krank.

 Jeder Mensch reagiert natürlich anders, und es ist nicht pauschal zu sagen, was die Folgen sind. In Zweifel hilft der Gang zum Arzt, um herauszufinden, worunter der Körper leidet und vor allem, was ihn wieder gesund macht.

die Anamnese: Symptome objektiv analysieren

Achtsamkeit bedeutet, aus dem automatischen Funktionieren für einen Moment auszusteigen und im gegenwärtigen Moment die Verbindung mit sich selbst wieder aufzunehmen. Es geht darum, sich hier und jetzt interessiert und offen zu beobachten: seine Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke und Körperempfindungen. Dabei besteht die Herausforderung zunächst darin, die Dinge so zu lassen, wie sie gerade sind, ohne in diesem Augenblick eine Veränderung erzwingen zu wollen.

Ganz gleich, ob Termindruck, Ärger oder Nackenschmerzen – unangenehme Erfahrungen und Erkrankungen werden in der Achtsamkeit nicht ausgeschlossen, sondern ohne Anstrengung und Optimierungsdruck zunächst neutral erforscht:

Welche Gedanken sind mit dem Erleben von Zeitdruck, Überlastung oder widersprüchlichen Informationen verbunden? Gehen die Gedanken immer wieder im Kreis, chaotisch durcheinander oder schweifen sie ständig ab?

Welches Gefühl wird in der bestehenden Stress-Situation ausgelöst und übernimmt gerade die Kontrolle über das gesamte Empfinden? Wie intensiv sind Ärger, Angst oder Hilflosigkeit?

Was geschieht im Körper? Wie fühlt sich Anspannung oder Erschöpfung an und wo genau lässt sich das zum Beispiel in der Muskulatur oder Atmung wahrnehmen?

Die Lösung: 5 Wege für mehr Achtsamkeit

Wenn der Gedanke, mit meinem Körper stimmt was nicht, wieder in dir hochsteigt, dann probiere diese 5 Schritte für mehr Achtsamkeit. Eine bewusste Herangehensweise, kann der Schlüssel zur Lösung bzw. Linderung deiner Symptome sein.

1. Bewusst essen

An dieser Stelle möchte ich nicht das Was, sondern das Wie in den Vordergrund rücken. In Zeiten, in denen gesunde Ernährung eine übergeordnete Rolle spielt, ist den meisten bewusst, wie wichtig frische und gesunde Lebensmittel für das eigene Wohlbefinden sind. Die Frage ist aber WIE wir sie konsumieren – schnell am Schreibtisch oder bewusst und mit voller Aufmerksamkeit?

2. Bewusst trainieren

Eine Yogalehrerin sagte einmal zu mir: „Dein Körper wird keinen Sport annehmen, bei dem du Stresshormone ausschüttest!“. Dieser Satz blieb mir im Gedächtnis, und ich beobachtete meine Gedanken während jeder Trainingseinheit. Ich bin der Meinung, dass ein bewusster Spaziergang, der Glückshormone ausschüttet viel mehr bringt als eine anstrengende Joggingeinheit, die man nicht genießt.

3. Signale des Körpers wahrnehmen

Die Signale des Körpers bewusst wahrzunehmen und zu deuten ist ein wichtiger Punkt in der Gesunderhaltung des Körpers. Der Körper sendet uns Signale wie Kopfschmerzen, unreine Haut, Gewichtszunahme, chronische Krankheiten etc. Wir haben allerlei Mittel, um diesen Symptomen entgegen zu wirken, aber beschäftigen uns selten mit der Ursache. Oft ist es wirklich Dein Körper, der Dir sagt, dass er eine Pause braucht. Es sind Warnsignale, die oft mit einer Tablette schnell stummgeschaltet werden, die uns eine Ärztin oder ein Arzt verschreibt. Dabei ist es wichtig, hinter die Fassade zu schauen und herauszufinden, woher die Erkrankung rührt.

4. Gedanken beobachten

Wie schon in den vorhergehenden Punkten angesprochen, ist es wichtig seine eigenen Gedanken zu beobachten. Meditation ist ein ganz wunderbares Mittel, um seine Gedanken wahrzunehmen und sich gegebenenfalls von ihnen zu distanzieren. Dies kann man aber auch wunderbar in seinen Alltag integrieren und vermehrt auf seine Gedanken achten.

5. Zeit nehmen

Dieser Punkt fasst eigentlich alle oben genannten Punkte in sich zusammen. Es ist wichtig, sich Zeit für Dinge zu nehmen: Zeit fürs Essen, für Sport, für sich selbst und die Dinge, die einem gut tun. Bewusst Momente erleben und wenn ein stressiger Tag hinter einem liegt, einfach mal etwas zu entschleunigen. Dies ist nicht immer leicht und funktioniert auch nicht immer – selbst das ist okay, solange Dir bewusst ist, dass Du gerade unachtsam ist und später wieder Zeit für etwas Achtsamkeit findest.

INFO-BOX

Coaching-Tipps für Frauen und Mütter

Wie schaffst du es, Erkrankungen richtig einzuordnen und Schmerzen nicht zu verdrängen, sondern eine Krankheit zu deuten? Oft ist es schwer, sich Zeit im Alltag freizuräumen, um die Signale des Körpers wahrzunehmen und früh genug Ärzte zurate zu ziehen. Der Schmerz wird aber nicht kleiner, wenn man ihn verdrängt, sondern nimmt immer mehr Platz ein.

Wenn du Unterstützung benötigst, Dich der Angst zu stellen und Erkrankungen ernst zu nehmen, Dir im Alltag Oasen des Rückzugs einzuplanen, um mehr Achtsamkeit mit Dir und Deinen Köper zu leben, helfe ich dir gerne dabei. Im Rahmen meines 10-Wochen-Programms zeige ich Dir, wie wieder mehr Leichtigkeit, Zufriedenheit und Glücklichsein in dein Leben gelangt.

Melde Dich gerne bei Rückfragen über das Kontaktformular bei mir, ich freue mich auf Dich!

Deine Nicole

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