Ökologisch und nachhaltig einkaufen – so einfach geht’s!

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Nachhaltig einkaufen: kann ganz schön hart sein, macht aber glücklich!

Als Verbraucher bewirken wir jedoch mehr als wir denken.

Beim Einkauf können wir Firmen unterstützen, die ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit legen und einen fairen Umgang mit unserer Umwelt unterstützen. Ein fairer Online Shop zum Beispiel trägt bereits dazu bei, den CO2 Fußabdruck zu reduzieren. Wenn wir Bio-Produkte aus regionalem Anbau kaufen und Shops mit Bio-Produkten verstärkt frequentieren, also dort einkaufen anstatt im Discounter, ist das ein wertvoller Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Denn unsere Kaufentscheidung beeinflusst auf Dauer das Warenangebot und somit auch die Produktion und den Handel.

Es ist wie eine ungeschriebene Regel: Alles, was gut für die Natur, Tiere oder andere Menschen ist, ist auch für uns gut!

Nachhaltiges Einkaufen fängt bereits mit der Entscheidung an, wie oft man zu Einkaufen geht, wie man zu welchem (Super-) Markt gelangt und seinen Einkauf danach nach Hause transportiert. Unser Leben ist bequem geworden, viele nutzen das Auto, um auch kurze Strecken zurückzulegen. Dabei ist es oft ganz einfach, andere Transportwege zu nutzen und nachhaltig zu handeln.

Der Einkaufsweg:

Wer nachhaltig einkaufen möchte, sollte nicht nur im Lebensmittelbereich auf Nachhaltigkeit achten. Natürlich wäre es am besten, wenn jeder, der zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren kann, dies auch tut. Das spart bereits einiges an Emissionen, Lärm und Luftverschmutzung. Auch öffentliche Verkehrsmittel wären hier besser als das Auto. Wenn der nächstgelegene Supermarkt weiter weg ist und das Auto benötigt wird, empfiehlt es sich, geplante Großeinkäufe zu machen, um tägliche Einkäufe von Lebensmitteln zu vermeiden. Es macht Sinn, sich einmal darüber zu informieren, wie weit beispielsweise der nächste Bio-Hof mit Hofladen entfernt ist, um seinen Einkauf nachhaltiger gestalten zu können.

Die Obst- und Gemüseabteilung:

Fast jeder Supermarkt beginnt mit der Obst- und Gemüseabteilung. Vor allem hier wären die vielen Plastikverpackungen für Lebensmittel vermeidbar. Um also dort schon den Müll zu reduzieren, sollten – sofern kein Wochenmarkt besucht werden kann – Supermärkte bevorzugt werden, die lose Ware anbieten und diese auch unverpackt mitnehmen. Eine nachhaltige Alternative wären auch, wiederverwendbare Netze zu verwenden – wie sie teilweise auch schon angeboten werden. Lose Lebensmittel haben zusätzlich den Vorteil, dass wir nicht in Mengen einkaufen müssen, die wir nicht benötigen. Zudem sollte man beim nachhaltigen Einkauf regionale, saisonale und am besten Bio-Produkte von Bioanbauverbänden (z.B. Bioland, Naturland, Demeter) bevorzugen. So werden Pestizide, chemische Dünger und exotische Überseewaren vermieden, die einen langen Transport und fragwürdige Anbaubedingungen hinter sich haben. Solche Lebensmittel sind oft auch mit einem “Fair Trade-” oder “Bio”-Siegel markiert, was uns die Wahl beim Einkaufen erleichtert.

Wahlloses einkaufen

Wenn sich die Vorräte zu Hause dem Ende neigen und wieder einmal der Einkauf ansteht, finden wir uns oft ratlos zwischen endlosen Regalschlangen und fragen uns, was denn diesmal in den Einkaufswagen soll. Wer sich vorher die Zeit nimmt und einen kleinen Wochenspeiseplan aufstellt, dem fällt das Einkaufen gleich viel leichter. Auch landen dabei nicht die unterschiedlichsten Produkte im Einkaufswagen, die vermutlich nicht viel mit einer gesunden Ernährung gemein haben oder aber vielleicht sogar weggeworfen werden, weil sie nicht gegessen werden. Wenn wir gezielt und bewusst kaufen, was wir wirklich benötigen, spart das nicht nur Zeit und schont das Portmonee, sondern unterstützt gleich auch unsere gesunde und ausgewogene Ernährung.

Die Getränke:

Hier in Deutschland werden wir aufgrund unseres sauberen Trinkwassers von vielen beneidet. Wir haben es immer Zuhause, und es kostet weitaus weniger als abgefülltes Mineralwasser, das oft einen langen Transportweg und eine wochenlange Lagerung hinter sich hat. Wenn es einmal ein Getränk aus der Flasche sein soll, sollte darauf geachtet werden, dass es eine Mehrweg- statt Einwegflasche ist. Auf diese Weise können wir auch hier nachhaltig handeln.

Kosmetik und Haushaltsreiniger:

Weniger ist mehr! Das gilt besonders auch bei Inhaltsstoffen von Pflege- und Reinigungsprodukten. Beim Gebrauch und der Dosierung von Kosmetik und Haushaltsreinigern sollten wir einiges beachten. Schon beim Kauf sollte auf die Zertifizierungen wie Blauer Engel, EU-Ecolabel, Ecocert oder Ecogarantie geachtet werden. Oft helfen auch natürliche Reiniger wie Zitronen- oder Essigsäure.

Nachhaltigkeit bis zum Schluss:

Selbst an der Kasse ist ein nachhaltiges Handeln möglich. Eigene Taschen oder Körbe lohnen sich auf Dauer, bevor immer wieder neue Beutel eingekauft werden müssen.

Also mach Schluss mit dem Konsum für die Tonne und integriere einen ökologischen Umgang mit dem Einkauf von Lebens- sowie Reinigungsmitteln sowie Kosmetika. Produkte können heute ihren Zweck erfüllen und dabei auch gleich fair zur Umwelt sein.

Ökologisch handeln: Unsere Tipps

Hier habe ich ein paar Tipps für dich, wie du ein ökologisches Handeln in dein Leben integrieren und die Erde zu einem besseren Ort machen kannst:

1.) Fahrradfahren

Du kannst bereits auf dem Weg zum Einkaufen ökologisch handeln und das Fahrrad nehmen anstatt beispielsweise das Auto, wenn du nicht zu Fuß gehen möchtest. So sparst du CO2-Emissionen und tust gleichzeitig etwas für deine Gesundheit, wenn du dich bewegst.

2.) Lokale Geschäfte unterstützen

Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, dabei sollten wir uns bewusst machen, welche Auswirkungen diese haben können. Bei der Wahl des Geschäftes, in dem wir einkaufen, können wir auf einen Online Shop zurückgreifen oder bewusst lokale Läden bevorzugen, um sie dabei zu unterstützen, weiter bestehen bleiben zu können. Denn wäre es nicht traurig, wenn diese einmal aus der Einkaufslandschaft verschwinden?

3.) Regional und saisonal einkaufen

Unsere Lebensmittel haben oft einen langen Transportweg hinter sich. Die Alternative: Saisonale Produkte aus deiner Region kaufen. Oft sind diese dann sogar viel geschmacksintensiver und günstiger als tropische Früchte oder Erdbeeren, die wir im Winter in unseren Supermärkten finden.

4.) Zero Waste

Das absolute Zero-Waste-Wundermittel, wenn es um ein ökologisches Leben geht, sind Einmachgläser. Sie sind kostenlos bei fast jedem Einkauf inklusive erhältlich, leicht verfügbar und unbegrenzt einsetzbar. Egal ob zum Einfrieren von Resten, Transportieren eures Mittagessens, als hübsche Geschenkverpackung, Coffee-To-go-Becher oder für vieles mehr – vielseitiger und unkomplizierter kannst du Verpackungen und Plastikmüll kaum vermeiden.

5.) Bio-Labels checken

Nachhaltige Produkte sind heute mit Fairtrade- und Biosiegeln deutlich gekennzeichnet. Egal ob bei Lebensmitteln, Mode oder auch elektronischen Geräten – mit dem zertifizierten Siegel erhältst du damit die Information darüber, dass das Produkt fair gehandelt wurde und ihm kein langer Transportweg und somit eine geringe CO2-Emission zugrunde liegt. Wenn wir auf solche Produkte zurückgreifen, haben wir schon wieder einen kleinen Beitrag geleistet, die Welt wieder in Balance zu bringen.

6.) Auf faire Mode setzen

Gerade Fast Fashion ist für viele eine große Stolperfalle, wenn es um ein ökologisches Leben geht. Wir werden überflutet vom Überangebot, und es bereitet oft viel Mühe zu widerstehen, denn Mode ist auch Ausdruck der Persönlichkeit. Die Lösung heißt: auf eine umweltbewusste und faire Produktion sowie nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle oder andere Naturfasern achten. Denn die niedrigen Preise von Fast Fashion sind nur auf Kosten von Menschen und Umwelt möglich.

7.) Klamotten swappen

Das Swappen, Englisch für Tauschen, erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Es macht geradezu Spaß, gebrauchte Kleidung zu tauschen, denn was für den einen langweilig geworden ist, kann für den anderen ein Goldstück sein. Es gibt mittlerweile verschiedene Online Portale, die das Tauschen von Kleidung organisieren und uns dabei unterstützen, ganz einfach Ressourcen zu sparen. Denn: Der nachhaltigste Einkauf ist der, den man nicht macht.

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